Allgemeine Geschäftsbedingungen (AGB)
Stand: September 2026
§ 1 Geltungsbereich und Anbieter
Diese Allgemeinen Geschäftsbedingungen gelten für alle Verträge über die Bereitstellung der Software FlowBotCommander und deren Abonnement zwischen dem Anbieter
Patrick Kairies, Hauptstraße 64, 37671 Höxter-Ovenhausen, Deutschland(nachfolgend „Anbieter“) und dem Kunden. Verbraucher im Sinne dieser AGB ist jede natürliche Person, die das Rechtsgeschäft zu Zwecken abschließt, die überwiegend weder ihrer gewerblichen noch ihrer selbstständigen beruflichen Tätigkeit zugerechnet werden können.
§ 2 Vertragsgegenstand
FlowBotCommander ist eine Software zur visuellen Automatisierung von Abläufen unter Windows. Sie wird in zwei Varianten angeboten: kostenlos (FREE, mit Hinweisen auf eigene Angebote) sowie als Abonnement mit monatlicher oder jährlicher Abrechnung. Die Varianten unterscheiden sich in der täglichen Anzahl der Läufe, den verfügbaren Modulen und der Häufigkeit der Hinweise. Der jeweilige Leistungsumfang ergibt sich aus der Produktbeschreibung auf der Website zum Zeitpunkt der Bestellung.
§ 3 Vertragsschluss
Die Darstellung der Produkte auf der Website stellt kein bindendes Angebot dar. Nach Auswahl eines Tarifs wird dem Kunden eine Bestellübersicht mit den wesentlichen Merkmalen, dem Gesamtpreis der Abrechnungsperiode, etwaigen Folgekosten, der Laufzeit und den Kündigungsregeln angezeigt. Mit dem Anklicken der Schaltfläche „Zahlungspflichtig abonnieren“ gibt der Kunde ein verbindliches Angebot ab. Der Vertrag kommt mit der Bestätigung der Zahlung und der Freischaltung der Lizenz zustande. Der Kunde erhält anschließend eine Bestellbestätigung in Textform per E-Mail.
§ 4 Preise und Zahlung
Es gelten die zum Zeitpunkt der Bestellung auf der Website angegebenen Preise. Die Preise sind Endpreise und beziehen sich stets auf die gesamte Abrechnungsperiode.
Der Anbieter ist Kleinunternehmer im Sinne des § 19 UStG. Es wird daher keine Umsatzsteuer erhoben und in Rechnungen nicht ausgewiesen.
Die Zahlung erfolgt über den Zahlungsdienstleister PayPal. Mit Abschluss des Zahlungsvorgangs ist der Betrag fällig; Folgebeträge werden jeweils zu Beginn der Abrechnungsperiode fällig. Die Freischaltung des Abonnements erfolgt nach Eingang der ersten Zahlung.
(4) Aktionscodes gelten nur im angegebenen Zeitraum und zu den angegebenen Bedingungen (z. B. nur Neukunden, einmal je E-Mail-Adresse, begrenzte Anzahl Einlösungen). Je Bestellung kann nur ein Code eingelöst werden. Codes sind nicht übertragbar, werden nicht bar ausgezahlt und können nicht nachträglich angerechnet werden. Ein Rabatt gilt, wie in der Bestellübersicht angegeben — für die erste Abrechnungsperiode oder für jede Abrechnungsperiode; danach gilt der reguläre Preis. Eine per Code gewährte Gratis-Zeit endet automatisch zum angegebenen Datum ohne Zahlungspflicht; eine Kündigung ist nicht erforderlich.
§ 5 Nutzungsrechte / Lizenz
Der Kunde erhält ein einfaches, nicht ausschließliches, nicht übertragbares Recht, die Software im vertraglich vereinbarten Umfang zu nutzen. Je nach Tarif ist die Anzahl der Läufe pro Tag begrenzt oder unbegrenzt; die jeweilige Zahl ergibt sich aus der Produktbeschreibung zum Zeitpunkt der Bestellung. Die Lizenz darf auf bis zu drei eigenen Geräten des Kunden genutzt werden. Eine Weitergabe, Vermietung oder Unterlizenzierung ist ohne Zustimmung des Anbieters nicht gestattet. Ein Zurückentwickeln (Reverse Engineering) ist nur im gesetzlich zulässigen Rahmen erlaubt.
§ 6 Zulässige Nutzung / Fair Play
(1) Die Software dient der Automatisierung von Abläufen auf dem Gerät des Nutzers durch Bilderkennung und Simulation von Maus- und Tastatureingaben. Ein Eingriff in fremde Software, deren Arbeitsspeicher oder Programmcode findet nicht statt und ist nicht Vertragsgegenstand.
(2) Der Nutzer ist verpflichtet, vor jedem Einsatz eigenverantwortlich zu prüfen, ob die Automatisierung nach den Nutzungsbedingungen der jeweils automatisierten Software oder des jeweiligen Dienstes zulässig ist, und diese Bedingungen einzuhalten.
(3) Untersagt ist insbesondere der Einsatz der Software a) in Online-, Mehrspieler- oder kompetitiven Spielen, b) zur Erlangung von Vorteilen gegenüber anderen Nutzern, c) zur Umgehung technischer Schutzmaßnahmen, insbesondere von Anti-Cheat-Systemen, d) zu Zwecken, die gegen geltendes Recht oder gegen Rechte Dritter verstoßen. Einzelheiten regelt unsere Fair-Play-Policy unter Fair Play, die verbindlicher Bestandteil dieses Vertrags ist.
(4) Bei Verstoß gegen Absatz 2 oder 3 ist der Anbieter berechtigt, die Lizenz nach vorheriger Abmahnung zu sperren. Ein Anspruch auf Rückerstattung besteht in diesem Fall nicht, soweit gesetzlich zulässig.
§ 7 Eigenverantwortung und Risiken der Automatisierung
(1) Die Automatisierung erfolgt auf eigenes Risiko des Nutzers. Der Nutzer richtet Abläufe selbst ein und ist für deren Auswirkungen verantwortlich.
(2) Der Anbieter haftet nach Maßgabe von § 13 nicht für Nachteile, die dem Nutzer aus dem Einsatz der Software gegenüber Dritten entstehen — insbesondere nicht für Sperrungen oder Kündigungen von Benutzerkonten durch die Betreiber der automatisierten Programme, Spiele oder Dienste, für den Verlust virtueller Gegenstände, Spielstände oder Guthaben, für Kosten angebundener Drittdienste (z. B. KI-Schnittstellen, Benachrichtigungsdienste) oder für dort ausgelöste Zahlungs- und Bestellvorgänge.
(3) Die Software enthält eine jederzeit erreichbare Not-Aus-Funktion. Der Nutzer ist gehalten, laufende Abläufe zu beaufsichtigen.
(4) Die Software arbeitet mit Bild-, Farb- und Texterkennung. Diese Erkennung ist heuristisch und kann fehlschlagen oder Falsches erkennen — etwa nach Aktualisierungen der gesteuerten Programme, bei veränderter Auflösung, Skalierung, Beleuchtung oder Überlagerungen. Klicks und Eingaben werden dann an falscher Stelle ausgeführt. Der Nutzer hat jeden Ablauf vor dem produktiven Einsatz zu testen (z. B. mit wenigen Durchläufen, unter Beobachtung und mit den eingebauten Schutzfunktionen wie Sicherheitsmodus, Laufzeit-Limit und Not-Aus) und während des Betriebs angemessen zu überwachen.
(5) Die Software ist nicht dafür bestimmt, Vorgänge zu automatisieren, bei denen ein Fehler zu erheblichen Vermögensschäden, zu Gefahren für Personen oder Sachen oder zu rechtlichen Nachteilen führen kann — insbesondere nicht für Zahlungs-, Handels-, Bank- oder Vertragsvorgänge, den Umgang mit realem Geld oder Wertgegenständen, die Steuerung von Geräten und Anlagen oder Zugriffe auf fremde Systeme. Setzt der Nutzer die Software dennoch für solche Zwecke ein, geschieht dies ausschließlich auf sein eigenes Risiko.
(6) Der Nutzer sichert seine Abläufe, Profile, Vorlagen und Einstellungen regelmäßig selbst; die Software speichert diese Daten ausschließlich lokal auf dem Gerät des Nutzers.
§ 8 Leistungsumfang während des Abonnements und Aktualisierungen
(1) Für die Dauer des Abonnements ist der Kunde berechtigt, die Software im Leistungsumfang des Abo-Tarifs zu nutzen (unbegrenzte Läufe, keine Hinweise, alle Module). Nach dem Ende des Abonnements bleibt die Software im Umfang der kostenlosen Variante nutzbar.
(2) Während des Abonnements stellt der Anbieter Funktions- und Sicherheitsaktualisierungen bereit; sie sind im Abo-Preis enthalten. Ein Anspruch auf bestimmte neue Funktionen besteht nicht.
(3) Stellt der Anbieter den Betrieb der Software oder der Lizenzserver ein, wird dies mindestens sechs Monate im Voraus angekündigt. Bereits gezahlte Abo-Entgelte für Zeiträume nach der Einstellung werden anteilig erstattet.
§ 9 Laufzeit und Kündigung
(1) Das Monatsabonnement wird ohne Mindestlaufzeit geschlossen und monatlich abgerechnet. Es kann jederzeit ohne Einhaltung einer Frist mit Wirkung zum Ende des laufenden Abrechnungsmonats gekündigt werden.
(2) Das Jahresabonnement hat eine Erstlaufzeit von zwölf Monaten und wird für diesen Zeitraum im Voraus abgerechnet. Es kann jederzeit ohne Einhaltung einer Frist mit Wirkung zum Ende der Erstlaufzeit gekündigt werden.
(3) Wird das Jahresabonnement nicht gekündigt, verlängert es sich nach Ablauf der Erstlaufzeit auf unbestimmte Zeit. Ab diesem Zeitpunkt erfolgt die Abrechnung monatlich zu dem bei der Bestellung angegebenen Monatspreis, und der Vertrag kann jederzeit ohne Einhaltung einer Frist mit Wirkung zum Ende des laufenden Abrechnungsmonats gekündigt werden.
(4) Die Kündigung ist über die Kündigungsschaltfläche auf der Website, per E-Mail oder per Post möglich. Der Anbieter bestätigt Eingang und Wirkungszeitpunkt in Textform.
(5) Bereits gezahlte Entgelte für die laufende Abrechnungsperiode werden nicht anteilig erstattet; die Leistung bleibt bis zum Ende der Periode nutzbar.
(6) Das Recht zur außerordentlichen Kündigung aus wichtigem Grund bleibt für beide Seiten unberührt.
§ 10 Widerrufsrecht
Verbrauchern steht ein gesetzliches Widerrufsrecht zu. Einzelheiten und die Widerrufsbelehrung finden Sie unter Widerrufsbelehrung. Das Abonnement ist ein Vertrag über die Erbringung von Dienstleistungen. Das Widerrufsrecht erlischt, wenn der Anbieter die Dienstleistung vollständig erbracht hat, sofern der Kunde vor Beginn ausdrücklich zugestimmt hat, dass der Anbieter vor Ablauf der Widerrufsfrist beginnt, und seine Kenntnis davon bestätigt hat, dass das Widerrufsrecht mit vollständiger Vertragserfüllung erlischt (§ 356 Abs. 5 Nr. 2 BGB). Widerruft der Kunde vorher, schuldet er einen angemessenen Betrag für die bis dahin erbrachte Leistung, berechnet auf Grundlage des vereinbarten Gesamtpreises (§ 357a Abs. 2 BGB).
§ 11 Verfügbarkeit
Der Anbieter bemüht sich um eine hohe Verfügbarkeit des Lizenz- und Update-Dienstes, schuldet jedoch keine ununterbrochene Verfügbarkeit. Ein bestimmter wirtschaftlicher oder spielbezogener Erfolg wird nicht geschuldet.
§ 12 Mindestalter
Die Nutzung kostenpflichtiger Angebote setzt Volljährigkeit voraus. Minderjährige dürfen kostenpflichtige Verträge nur mit Zustimmung der Erziehungsberechtigten schließen.
§ 13 Gewährleistung und Haftung
(1) Es gelten die gesetzlichen Gewährleistungsrechte. Der Anbieter haftet unbeschränkt für Vorsatz und grobe Fahrlässigkeit sowie bei Verletzung von Leben, Körper oder Gesundheit. Bei einfacher Fahrlässigkeit haftet der Anbieter nur bei Verletzung einer wesentlichen Vertragspflicht (Kardinalpflicht) und begrenzt auf den vertragstypischen, vorhersehbaren Schaden. Im Übrigen ist die Haftung ausgeschlossen. Die Haftung nach dem Produkthaftungsgesetz bleibt unberührt.
(2) Die kostenlose Variante (FREE) wird unentgeltlich überlassen. Für sie haftet der Anbieter — unbeschadet der Haftung für Vorsatz, grobe Fahrlässigkeit, die Verletzung von Leben, Körper oder Gesundheit und nach dem Produkthaftungsgesetz — nicht; für Sach- und Rechtsmängel nur, wenn er den Mangel arglistig verschwiegen hat (§§ 521, 523, 524 BGB entsprechend).
(3) Als „Beta“ gekennzeichnete Module und Funktionen sowie Module und Dienste Dritter (z. B. angebundene KI-Modelle, Benachrichtigungsdienste) werden ohne Zusicherung einer bestimmten Beschaffenheit bereitgestellt; für Inhalte, Verfügbarkeit und Kosten solcher Drittdienste ist deren jeweiliger Anbieter verantwortlich.
(4) Gegenüber Unternehmern ist die Haftung bei einfach fahrlässiger Verletzung einer wesentlichen Vertragspflicht der Höhe nach auf das in den zwölf Monaten vor dem schädigenden Ereignis gezahlte Entgelt begrenzt; die Haftung für Vorsatz, grobe Fahrlässigkeit, die Verletzung von Leben, Körper oder Gesundheit und nach dem Produkthaftungsgesetz bleibt unberührt.
§ 14 Schlussbestimmungen
Es gilt das Recht der Bundesrepublik Deutschland unter Ausschluss des UN-Kaufrechts. Handelt der Kunde als Verbraucher mit gewöhnlichem Aufenthalt in einem anderen Mitgliedstaat der Europäischen Union, bleiben die zwingenden verbraucherschützenden Vorschriften seines Aufenthaltsstaats von dieser Rechtswahl unberührt. Sollten einzelne Bestimmungen dieser AGB unwirksam sein, bleibt die Wirksamkeit der übrigen Bestimmungen unberührt. Der Anbieter kann diese AGB mit Wirkung für die Zukunft ändern; für bereits geschlossene Verträge gilt die bei Vertragsschluss vereinbarte Fassung.